Konzert in Markt Schwaben bringt gute Ressonanz

Liebe Musikfreunde!

Am letzten Sonntag im Januar fand ein abendliches Konzert in der evange-lischen Kirche Markt Schwaben statt. Die herzliche Aufnahme durch Pfarrer Fuchs schuf ideale Voraussetzungen zum Musizieren im angenehmen Rahmen der vollbesetzten Philippuskirche. Im nachstehenden Link  finden sie die Kritik der Lokalpresse:

Zeitungskritik zum Konzert am 29.1.12 mit Bilder

Auch für uns Musiker war es ebenso ein sehr gelungener Abend!
So bedanken wir uns nochmals bei Pfarrer Fuchs, bei seiner Gemeinde und allen Konzertbesuchern ganz herzlich und freuen uns mit Ihnen über den beim Konzert eingegangenen Spendenbetrag von 780,- Euro, der dazu beitragen soll, die neue Eule-Orgel durch das noch fehlende Register Oboe zu vervollkommnen!

Ihr und Euer Korbinian Maier

Guter Start ins Neue Jahr

Liebe Besucher und Musikfreunde!

Das Jahr hat hoffentlich auch für Sie gut begonnen und so wünsche ich Ihnen und Euch allen nocheinmal das Beste für 2012.

Hierbei darf ich nochmals auf die nächsten Veranstaltungen hinweisen, zu denen Sie herzlichst eingeladen sind:

Sa. 21.01.12, ab 18.00 Uhr: Nightfever München – ein musikalisch begleiteter, stimmungsvoller Gebetsabend in der Stadpfarrkirche St. Peter, München (Innenstadt)
Infos unter:  www.nightfever-muenchen.de

So. 29.01.12, 17.00 Uhr: Feierliche Abendmusik für Solosopran, Querflöte und Orgel
in der evang. Philippuskirche, Markt Schwaben. (Siehe auch unter Termine)

Hinweis: Im Menü „Multimedia“ sind neue Klangbeispiele an interessanten Instrumenten verfügbar – reinhören lohnt sich.

Viele musikalische Grüße

Ihr und Euer

Korbinian Maier

 

Ihnen und Euch allen gesegnete Weihnachten!

Liebe Musik- und Orgelfreunde!

Ihnen und Euch allen wünsche ich gesegnete und friedvolle Weihnachtsfeiertage!
Vielleicht sieht (hört) man sich ja in der feierlichen Christmette in der Pfarrkirche
St. Konrad in Haar (Beginn 23.00 Uhr) mit Musik für Solisten, Chor, Orchester und Orgel sowie bekannten Weihnachtsliedern (siehe gesonderte Ankündigung unter Termine) oder an einem der folgenden Weihnachtsfeiertage, was mich sehr freuen würde!

Danken möchte ich außerdem allen, die mir musikalisch in diesem Jahr „die Treue“ gehalten haben sowie für die Unterstützung und Mitarbeit an dem ein oder anderen Konzertprojekt,  die ich in verschiedenster Weise erfahren durfte!

Für das kommende Neue Jahr 2012 darf ich allen meine besten Wünsche aussprechen und freue mich, Sie und Euch bei dem einen oder anderen Konzert wieder zusehen!

Hier sei noch als klingender Weihnachtsgruß eine kleine Improvisation angehängt
die auf dem Orgeldokumentationsmodell der Ducroquet-Cavaille-Coll-Orgel der Cathédrale in Aix en Provence (Virtuellen Bibliothek zur Dokumentation historischer Orgeln der Firma Organ Art Media) von mir eingespielt wurde.

Weihnachtsimpro 2011 (OAM-Orgelreplik Aix-en-Provence)

Mit herzlich musikalischen Grüßen

Ihr und Euer

Korbinian Maier

Konzert-Nachlese „Historische Orgelklänge in Gronsdorf zum Advent“

Bericht zum Orgelkonzert in Heilig-Kreuz, Gronsdorf am 10. Dezember 2011

Ungefähr 70 Personen versammelten sich am Vorabend des 3. Advent um 17.00 Uhr in der Gronsdorfer Heilig-Kreuz-Kirche, bei teilweise abgedunkelter Kirchenbeleuchtung und Kerzenlicht, zum Konzert zugunsten der 2012 für Mai/Juni  anstehenden umfassenden Orgelerhaltungsmaßnahme!

Nach Begrüßung und einführenden, adventlichen Gedanken durch Pfarradministrator Markus Bittner führte Organist Korbinian Maier zwischen den Werken mit Informationen zu Kompositionen, Instrument und historischer Aufführungspraxis durch das Programm, das in Papierform leider den „Weg nach Gronsdorf leider nicht rechtzeitig zum Konzert gefunden hat“ wie Maier schmunzelnd zu Beginn bemerkte. Da das Istrument eher klein für die gewählten, weihnachtlichen Klostermusiken des Barock war, wurde dies mittels Registrant gekonnt kompensiert, um die gewünschten Echoeffekte annähernd zu erziehlen.

An der historischen Orgel, aus der Zeit zwischen 1840/70 (Meister bisher unbekannt), wurden ab 2005 nur kleine Maßnahmen zur Feherbehebung durchgeführt. Die teilweise nicht immer „liebevoll“ oder sachdienlich ausgeführten Stimmarbeiten an den Pfeifen  in der Nachkriegszeit machen bei der bevorstehenden Maßnahme eine grundlegende Restauration des Pfeifenwerks notwendig um die historische Klangsubstanz (6 von 9 Register) zu sichern und mit dem „gewachsenen Bestand“ in Einklang zu bringen.
Aktuell ist das Instrument permanent verstimmt sowie nicht mehr stimmbar.
Die Anschlagsstärke ist derzeit aufgrund der  teilweise klemmenden Tasten- und Tontraktur bei den 54 Manualtasten außerst unterschiedlich und stellt deshalb für ein konzertantes, differenziertes Orgelspiel durchaus für Organisten eine Herausforderung dar.

Umso erfreulicher war diesbezüglich nach dem Konzert die Ressonanz seitens des Publikums durch Applaus, Spendenfreudigkeit und persönliches Feedback. Im Rahmen des Konzerts gingen für die Gronsdorfer Orgel über 900,- Euo an Spenden ein.

Die Gronsdorfer Dorfgemeinschaft leistete ebenfalls bei den Vorbereitungen beste Arbeit, sei es mit der Flyer-Aktion für jeden Haushalt als Werbung oder durch Weihnachtsgebäck, Kinderpunsch und Glühwein als anschließend passender, stim-mungsvoller und schmackhafter Ausklang nach dem Konzert!
Eine Wiederholung ähnlicher Veranstaltungen ist nach Abschluss der Arbeiten an der Orgel im nächsten Jahr sowie im Advent 2012 durchaus erwünscht und angedacht.

Mehr Informationen über die Gronsdorfer Orgel sowie alle nötigen Daten für eine Spende finden sie hier:     Gronsdorf-Orgelinfo-Faltblatt 2011

So sag ich Ihnen allen und allen Gronsdorfern ein herzliches „Vergelts Gott“  für Ihre Spende und Hilfe bei der Durchführung dieser gelungenen Veranstaltung, verbunden mit den besten Wünschen für die verbleibende Adventszeit.

 Ihr Korbinian Maier

 

Erweiterungen an der Homepage

Liebe Musik- und Orgelfreunde, liebe interessierte Leser!

Die Homepage wächst und wächst!

Neu in letzter Zeit sind:

im Menü Veranstaltungen das Untermenü Termin-Archiv, wo chornologisch alle bisherigen Konzerte in Form von Konzertankündigungstexten mit Plakat bzw. Konzertprogramm und Orgeldaten der Instrumente zu finden sind.

Zum Zweiten wurde das Menü Multimedia für Sounddateien und eventuelle Videos eingerichtet. Derzeit findet sich eine Sounddatei mit einer Freien Improvisation über verschiedene Themen vom Orgelherbst St. Joseph in Münster dort, sodass man einen Eindruck von Raum und Instrument bekommen kann.

Zuletzt ist im Leistungsumfang das Untermenü „Liturg. Liedkonzepte“ neu erstellt worden.
Dies soll als Servicemenü für alle, die einen Gottesdienst musikalisch mit dem Gotteslob vorbereiten, anregende Hilfe sein eigene Konzepte zu entwickeln oder aus den dort aufgeführten Alternativen fündig zu werden! Die Liedvorschläge orientieren sich an kirchenmusikalischer Praxiserfahrung unter Einsatz des Münchner Kantorale, das im Oktober 2011 sein 20 jähriges Erscheinungsjubiläum feierte. Hier sei auch zusätzlich noch auf die sehr interessante, aktuelle Ausgabe der Kirchenmusikalischen Mitteilungen der Erzdiözese München und Freising verwiesen, beziehbar über das Amt f. Kirchenmusik im Ordinariat der Erzdiözese.

So wünsche ich Ihnen und uns allen eine musikalisch-erhebende Adventszeit – nicht geprägt vom Stress und Hasten sondern vom genießen und hörbaren „zur  Ruhe kommen“ bei der ein oder anderen musikalischen Veranstaltung!

Mit den besten musikalischen Grüßen und Wünschen

Ihr Korbinian Maier

 

Münsteraner Orgelherbst-Nachlese aus „bayrischer Sicht“

Bericht zum Gastkonzert am 16. Oktober 2011
anlässlich des „Orgelherbst St. Joseph, Münster.

Im letzten Jahr durfte ich in Münster (NRW) die Bekanntschaft eines jungen, aktiven und perfekt zeitlich organisierten Kirchenmusikers machen, der ein Fan des „warmen, ober-bayrischen Wortlauts“ im vokal-dialektisch angereicherten Deutsch von mir orgelbe-geisterten „Süd-Bundesstaatler“ war. Die unkomplizierte Kommunikation und gegenseitige, musikalische Hochachtung mit großer Gastfreundlichkeit seinerseits ergaben die Basis für diese Einladung in diesem Jahr, die für mich eine große Ehre war!

Was mich  nach einer über sechsstündigen aber trotzdem kurzweiligen ICE-Fahrt am Vormittag nach meiner Ankunft in Münster erwartete, lässt das Herz des „Freundes für kunsthistorische Bauten, klangvolle Räume und Instrumente“ höher schlagen:
St. Joseph (an der Hammerstr.) – eine neugotische, kathedralartige Kirche aus den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts mit dreiteiligem Langschiff, Querschiff, großer Vierung und Chorraum, in hellem, restauriertem Sandstein, großflächig angelegter Gotik, unterbrochen von großen Obergadenfenstern, überwiegend mit Weißglas. Die Raumakkustik – ca. 10 Sekunden Nachhall. Die historische Bausubstanz mit engen Maßen im Bereich der Emporenaufgänge – eine Herausforderung mit nicht ganz agilem, körperlichem „Sportfahrwerk“ in Konzertkleidung – verlangte doch einiges an „Training“ bevor man über die schmale Wendeltreppe nach vier Umwindungen die Orgelbühne betrat.
Das dreimanualige 60 Register-Instrument mit Pfeifenbeständen aus den Jahren 1719, 1872, 1937, 1988 und 2006 – von Orgelbau Fleiter in Zusammenarbeit mit Kirchenmusiker Müller nach und nach gut durchorganisiert und neu konzipiert –  überzeugte schon bei der Konzertvorbereitung mit zahlreichen, schönen Einzelstimmen und gemischten Klangfär-bungen vom Pianissimo bis zum Generaltutti. Durch die Klangabnahme über im Kirchengewölbe, auf Höhe des 3. Jochs aufgehängten Mikrofone für das kircheneigene Tonstudio und an Kopfhörer gekoppelt, konnte ich mir beim Üben einen Klangeindruck von dem verschaffen, wie das Spiel unten vernehmbar war. Faszinierend, wie anders das Instrument im Raum klingen konnte im Vergleich zum Eindruck wenn man ohne den Kopfhörer ca. 4 Meter davor saß; – eindeutig eine unverzichtbare Hilfe für werkgerechtes und hörerbezogenes, abwechslungsreiches Registrieren und Artikulieren in diesem wunderbaren, großen Raum, wenn man das Konzert ohne Kopfhörer spielen wollte,
wie ich es letztendlich umsetzte.

Zum optisch-besonderen Eindruck im Kircheninneren hat an diesem Wochenende zusätzlich eine Ausstellung der Münsteraner Malerin Anetta Küchler-Mocny mit moderner sakraler Kunst unter dem Titel „Verdecktes Paradies“ beitragen, die in verschieden großen Darstellungen das Wirken von Papst Johannes-Paul II. behandelte. Dies zeigte mir einmal mehr in beeindruckender Weise, (wie auch die gesamte frischrenovierte Raumkonzeption der Kirche), wie schön und gefällig dezent-moderne Sakralkunst in altehrwürdige Kirchen-bauten integriert werden kann, ganz ohne diese zu stören, stattdessen aber empfindbar als Bereicherung mit neuen Akzent und als Zeichen der Offenheit der Menschen einer Pfarrei, die dies bewusst anbieten und sich tätig damit  auseinandersetzen.

Der Konzerttag wurde am Vormittag eingeleitet von einem innenstädtischen Besuch auf dem „Prinzipalmarkt“ (Domplatz) bei sonnigen Herbstwetter mit Dombesichtigung und Besuch im „Kirchenfojer“ auf einen „Ratsch“ bei einer wärmenden Tasse Kaffe.
Bei meiner befreundeten Gastfamilie feierte die seit einiger Zeit volljährige Tochter des Hauses, bei der ich als musikalisch-bayrischer Firmpate sehr geschätzt werde, ihren noch nicht ganz runden Geburtstag. Dies spiegelte sich dann auch nach dem Literaturteil, später, in der Zugabe-Improvisation des Konzertes mit den vom Publikum gegebenen Liedthemen (Nun danket alle Gott – Lobe den Herren – So nimm den meine Hände) nach dankbaren Worten meinerseits an die 150 Zuhörer wieder mit dem an verschiedenen Stellen durchscheinenden Motiv des Kanons „Viel Glück und viel Segen“ – sei es versteckt zwischen anderen Choralzeilen oder überaschend klar vernehmbar durch das vom Spieltisch elektrisch angesteuerte Röhrenglockenspiel an der linken Langhausseite vor der Vierung. Das eigens für besondere Konzertdarbietungen in die Kirche unscheinbar integrierte, dimmbare Beleuchtungskonzept verlieh dem abendlichen Stimmungsbild im Kirchenraum einen besonders sanften, an die Musik kaum merkbar angepassten Glanz. Das Spiel im Konzert bereitete mir, trotz zwischenzeitlicher völliger Ausreizung meiner körperlichen Grenzen  große Freude und wurde mit reichem Applaus bedacht.
Im Anschluss ermöglichte das fleißige Organisationskomitee des „Orgelherbstes St. Joseph“ unter der Empore im abgetrennten Vorraum zum Langschiff einen Stehempfang mit der Gelegenheit zu Begegnung und Gespräch, bei dem der Abend einen kommunikativen, stimmungsvollen Ausklang fand.

So möchte ich mich nochmals besonders bedanken bei Herrn Pfarrer Dr. Rau mit dem Küster der Kirche, bei Kantor Müller und seinem Organisationskomitee, meiner vertrauten Gastfamilie und allen, die zu diesem unvergleichlichen Wochenende beigetragen haben!

Die für mich erfahrbare Verschmelzung von Zeit, Raum und Klang und die große Freundlichkeit des Gastgebers hinterlassen nun bei mir Eindrücke die mir unvergesslich in Erinnerung bleiben werden!

Ihr Korbinian Maier

Anmerkung zum Schluss:
Die  freie Zugabe-Improvisation können Sie hören, wenn Sie den Link im Menü „Multimedia“ anklicken.

 

 

Neue Internetpräsenz online

Liebe Leser, Interessierte, Orgel- und Musikfreunde!

Ab sofort darf ich Sie hier sehr herzlich  auf meiner neuen Homepage begrüßen, die unter bisheriger, bekannter Webadresse  einer „Modernisierung“ mit neuem Design unterzogen wurde! So finden Sie künftig nicht nur die bisherigen Informationen rund um die Orgel und zu den Konzerten sondern auch interessante Zusatzinformationen, die nun nach und nach erweitert werden!

Es lohnt sich jedenfalls, hier immer wieder vorbeizuschauen!

Mit musikalischen Grüßen

Ihr Korbinian Maier