!! Möglichkeit Orgelunterricht !!

Orgelunterricht

Derzeit besteht meinerseits die Möglichkeit Ihnen/Euch individuellen Orgelunterricht anbieten zu können.  Ob Anfänger, Nachhilfe im Literaturspiel oder lit. Orgelspiel, ob als Hobby, Nebenberuf oder als Studienanfänger bis zum Vordiplom – ich vermittle gerne folgende Inhalte:

– Klangvorstellungsschulung/Registrierung
– Orgelkunde und Raumwirkung des Instruments
– werkauthentisches Registrieren
– Grundlagen in Harmonielehre und Tonsatz
– Literaturspiel / Möglichkeiten in der Interpretation
– litugisches (gottesdienstgebundenes) Orgelspiel
– Improvisation in gebräuchlichen Formen

Diese Teilbereiche sind miteinander verbunden oder bauen aufeinander auf und sind tragendes Gerüst für ein individuelle Unterrichtspraxis.

Haben Sie Interesse oder Fragen zum Unterricht?
Bitte kontaktieren Sie mich, ich bin gerne für Sie da!

Mit musikalischen Grüßen

Korbinian Maier
———————————————————————————————–

 

Trauer um Prof. Dr. h. c. Franz Lehrndorfer

Am 10. Januar 2013 verstarb nach langer und schwerer Krankheit der international bekannte und geschätzte Münchner Orgelprofessor und ehemalige Domorganist Prof. Dr. h. c. Franz Lehrndorfer. Der am 10. August 1928 in Salzburg geborene „Meister der Orgelimprovisation“ wurde 84 Jahre alt.

Deshalb findet am Donnerstag, den 31.01.2013 um 17.30 im Münchner Liebfrauendom ein Gedenkgottesdienst mit Kardinal em. Friedrich Wetter unter Mitwirkung der gesamten Dommusik statt:

Gedenkgottesdienst – Franz Lehrndorfer (1928 – 2013): Missa in Gloria Dei u. a.
– Capella Cathedralis und die Mitarbeiter der Domsingschule München, an der Orgel Domorganist Domvikar Msgr. Hans Leitner (Leitung: Domkapellmeisterin Lucia Hilz)

Der amtierende Domorganist  Monsignore Hans Leitner schreibt in seinem Nachruf, wie man es nicht treffender formulieren kann:

“ ….Der in der Orgelwelt wohlklingende Name Lehrndorfer war ein Garant für einen ideenreichen und virtuosen Improvisator, einen stilsicheren und musikalischen Interpreten, sowie für einen gefragten und beliebten Pädagogen. Als solcher wirkte er zunächst bei den Regensburger Domspatzen, ehe er 1969 die Nachfolge seines vormaligen Lehrers, des Prälaten Prof. Heinrich Wismeyer an der Münchner Musikhochschule und am Dom Zu Unserer Lieben Frau antrat. An der heutigen Hochschule für Musik und Theater in München unterrichtete Lehrndorfer bis 1996 laut Absolventenverzeichnis 113 Studenten, von denen zahlreiche ihrerseits wiederum in Spitzenpositionen, seien es Orgelprofessuren, Domorganistenstellen oder andere bedeutende Positionen rückten. Die pädagogische Erfolgsgeschichte wurde von der Hochschule durch die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt. Als Hochschulprofessor und Abteilungsleiter des Studienganges der Katholischen Kirchenmusik war der Dom Lehrndorfers zweiter Schauplatz, allerdings ohne ihn im Geringsten zu vernachlässigen. Im Gegensatz zu einigen im Olymp ruhenden „Titulairs” spielte er sämtliche am Dom anfallenden Gottesdienste, von den Pontifikalien bis zu den Maiandachten, selbst, wenngleich ihm einige Vertreter zur Seite standen.
Nach 33 Dienstjahren als Domorganist von München beendete Lehrndorfer seine Tätigkeit 2002, nachdem dort das kollegiale Klima zu unerträglich geworden war. Lehrndorfer versah seinen Dienst unter den drei Erzbischöfen Döpfner, Ratzinger und Wetter. Einen Höhepunkt während seiner Ära bedeutete die Planung und Errichtung der neuen großen Domorgel durch die von ihm besonders geschätzte Orgelbaufirma Jann im Zuge der 1994 abgeschlossenen Domrenovierung. Seine langjährige Tätigkeit als Orgelsachverständiger in der Erzdiözese München und Freising kam ihm hierbei zugute. Zu Lehrndorfers 70. Geburtstag erschien die sehr ansprechend gestaltete Festschrift „Dux et comes”, welche auch eine Diskographie gewaltigen Ausmaßes beinhaltet. Bereits 1981 erbrachte die Aufnahmetätigkeit ihm den Deutschen Schallplattenpreis. Unvergesslich sind seine frühesten Schallplatteneinspielungen mit den Kinderlieder- und Weihnachtsliederirnprovisationen, welche der Orgel einen weiten und neuen Interessentenkreis erschlossen. Diese, der deutschen Orgeltradition eines Bach, Reger und Höller entsprungene harmonische und kontrapunktische Natürlichkeit und Frische, die enorme Spielfreudigkeit stehen geradezu typisch für den von ihm geprägten Lehrndorfer-Stil….“ (Zitat Ende)

Wie vielen Organisten gab Professor Lehrndorfer mir in meiner Jugendzeit, indirekt durch meine erste „Lehrndorfer-CD“ mit Improvisationen über Weihnachtslieder, Impulse und Anregungen zum Endecken von Klängen im Registrieren und Probieren. Für mich war er ab diesem Zeitpunkt ein Vorbild, an das ich in seiner virtuos-, stileigenen und einzigartigen Kunst des Improvisierens, wie mir jederzeit klar war, nie heranreichen konnte. Als Orgelschüler von Stefan Lehrndorfer kam ich erstmals in Kontakt mit der Familie des Meisters. Meine persönliche Begegnung mit ihm im Jahr 2003, im Rahmen des „Sommerorgelkurses Altötting“, wo er als Gastdozent über die „Improvisation in gebräuchlichen Formen und ihre Harmonisation“ referierte, ließen mich staunen über die Genialität, Schlichtheit und Geschwindigkeit, die er bei seinen faszinierten Zuhörern im geduldigen Erklären an den Tag legte. Mit seiner freudlichen, bescheidenen, ruhigen und exakten Art erlebten wir Kursteilnehmer damals auch einen aufmerksamen und interessierten, Zuhörer und Ratgeber im Gespräch, wenn es um die  persönliche Situation und deren Berücksichtigung im kirchenmusikalischen Praxisbezug ging. Später, nach Weihnachten 2008 bekam ich auf Zusendung meiner ersten CD Lehrndorfers Neujahrswünsche und  persönliche Dankesworte auf einer Karte mit einem 4-stimmigen Satz über das alte Weihnachtslied „O tröstliche Zeit“, die ich heute noch in Ehren halte!
Wie jeder, der ihm begegnen durfte, dies nie vergisst, verneige ich mich in tiefer Ehrfurcht vor der Persönlichkeit dieses Menschen und genialen Musikers und behalte ihn und diese Erfahrungen herzlichst im dankbaren Gedenken und  im Gebet.

Der ehemalige Münchner Kardinal Michael Faulhaber sagte einmal: „Sterben ist kein ewiges Getrenntwerden – es gibt ein Wiedersehen an einem helleren Tag!“. Mit vielen Menschen durch den gemeinsamen Glauben und die Liebe zur Musik verbunden, darf ich mich auf die Erfüllung dieses Satzes freuen! Bis dahin aber bleibt Franz Lehrndorfer für uns alle lebendig – in unserer Erinnerung und den unvergesslichen Klängen seiner Improvisationen! – RIP.

Korbinian Maier

—————————————————–

Verlinkung zu den Nachrufen:

– von Orgelbau Jann und Domorganist Msgr. Hans Leitner:
http://www.jannorgelbau.com/2013/01/in-memoriam-franz-lehrndorfer/

– von Matthias Keller für BR-Klassik (Bayrischer Rundfunk):
http://www.br.de/radio/br-klassik/sendungen/leporello/franz-lehrndorfer-nachruf-100.html
—————————————————————————————————————–

Neujahrsstart mit Verzögerung!

Liebe Orgelfreunde,

nachträglich darf ich Ihnen und Euch allen noch ein recht gesundes und erfolgreiches, glückvolles neues Jahr wünschen!

Technische Probleme hinderten mich vor Weihnachten daran, hier meine Weihnachts- und Neujahrswünsche termingerecht zu überbringen. Da nun die Technik wieder das tut, was man von ihr erwartet, schaue ich erwartungsfroh auf das Kommende in 2013.

Weitere besondere Gottesdienst- und Konzerttermine sind  noch in Planung. Sobald diese konkreter werden, sind sie hier in der Terminleiste links und in der Menüleiste oben unter „Veranstaltungen“  zu finden! Ebenso hält zum Rückblick auf die Termine des Vergangenen Jahres das Terminarchiv alle Infos aktualisiert für Sie bereit!
In diesem Zusammenhang möchte ich auf das 2013 bevorstehendeJubiläum des 80- jährigen Bestehens der Pfarrkirche St. Konrad in Haar, Mitte April, Bezug nehmen, das durch einige Veranstaltungen in einer „Jubiläumsnacht“, auch in musikalischer Weise, festlich begangen werden soll. Informationen finden Sie künftig hierzu auch noch über die Verlinkung zum Pfarrverband Haar.

Mit den besten Wünschen und in musikalischer Verbundenheit

Ihr und Euer

Korbinian Maier

Erfolgreicher „Konzertsommer“ klingt mit Konzert in München aus

Liebe Musik- und Orgelfreunde!

Nach der Urlaubsphase mit Teilnahme an der „25. Internationalen Orgelakademie“ für Orgelimprovisation im Altenberger Dom (siehe Bericht im Aug. 2012) standen bis September zwei besondere Konzerte im Terminkalender:

So war ich am Sonntag, den 19.8.2012 eingeladen, im Rahmen der Konzertreihe „Orgel zur Nacht“ in der kath. Taborkirche Freudenstadt, (Schwarzwald) an der großen Rieger-Orgel zu spielen. Bemerkenswert war die große Gastfreundlichkeit der Kirchenmusikerfamilie, die gute Organisation von Terminplan und Unterkunft sowie die vorhandene Möglichkeit am Morgen des Konzerttages, den Pfarrgottesdienst zu begleiten, um das Instrument dadurch besser kennenzulernen! Auch wenn die Außentemperatur von 36 Grad am Sonntag-Abend  viele Konzertbesucher zu „kühleren Aktivitäten“ umstimmte, waren bei 23 Grad Innentemperatur doch ca. 50 Besucher der gut beworbenen Konzerteinladung gefolgt. Auf der Riegerorgel erklangen Werke von Buxtehude, Bach, Couperin und süddeutschen Klosterkomponisten sowie zum Abschluss eine Improvisation über gegebene Liedthtemen aus dem Gotteslob. Großzügiger Beifall und positive  persönliche Rückmeldungen mancher Konzertbesucher sowie das freundliche Echo in der Lokalpresse machten dieses Konzert zu einer „runden Sache!“
So hoffe ich, das mein Kirchenmusikkollege noch viele Spenden für die noch fehlenden Pfeifen des großen 32′-Registers seiner schönen Orgel erhalten wird und freue mich auf die nächste Gelegenheit dort wieder Gast sein zu dürfen. Allen, die zum Gelingen dieses Wochenendes beigetragen haben danke ich sehr herzlich!
————————————————————————————————————————-

Am Sonntag, den 16.9.2012 feierte die Kirchengemeinde der Hl.-Kreuz-Kirche in Gronsdorf, das „Kreuzfest“ als ihr Patrozinium mit einem feierlichen Gottesdienst, in dem die renovierte Orgel offiziel mit der „Weihe“ wieder in den kirchlichen Dienst genommen wurde. Lieder aus der Deutschen Messe v. Franz Schubert, begleitet von Blechbläsern der Haarer Blasmusik sowie aus dem Gotteslob und verschiedene Orgelzwischenspiele prägten den festlichen Gottesdienst unter der Leitung von Zelebrant Markus Bittner. Das Patrozinium klang mit einem Frühschopen vor der Kirche aus.
Am Abend um 18.00  Uhr fanden 30-40 Besucher zum ersten Orgelkonzert auf dem von Orgelbau Andreas Utz aus Pielenhofen renovierten Instrument. Nach der Vorstellung der einzelnen Register (Klangfarben) standen Werke von Speth, J. S.  Bach, W. A. Mozart, G. F. Händel sowie Flötenuhrstücke von J. Haydn auf dem Programm und präsentierten das gelungene Ergebnis der Arbeiten an der nur 8 Register umfassenden Kleinorgel eines unbekannten regionalen Meisters um 1850. Für die finanziell noch nicht abgeschlossene Maßnahme an der Gronsdorfer Orgel gingen bei diesem Konzert 306 Euro ein.
Für die Spendenbereitschaft aller Zuhörer und allen, die dieses Konzert im Vorfeld unterstützt haben darf ich nochmals herzlich „Danke“ sagen und wünsche der Gemeinde in Gronsdorf noch viele schöne, erbauliche Stunden in Gottesdienst und Konzert mit den Klängen ihres klangschönen, historischen Instruments!

Lesen sie hierzu auch den Artikel im Lokalteil des Münchner Merkur 20.9.12

Mit den besten Wünschen für einen guten Start in Schule, Studium und Arbeitsleben sowie der Vorfreude auf mein nächstes Konzert in der Münchner Damenstiftskirche St. Anna (S-Bahn, Stachus) am Sonntag, den 14.10.2012 (siehe Termineintrag unter Veranstaltungen) mit der Sopranistin Sonja Fahrbach, zu dem ich wiederum herzlich einladen darf –
grüßt Sie und Euch ganz herzlich –

Ihr und Euer Korbinian Maier

Klangvoller „Bildungsurlaub“ bei der 25. intern. Orgelakademie im Altenberger Dom

Liebe Musik- und Orgelfreunde!

Zu meiner großer Freude wurde mir vor Kurzem offiziell mitgeteilt, dass ich im August 2012 als „aktiver Absolvent“  an der 25. internationalen Orgelakademie an der großen Klais-Orgel im Altenberger Dom teilnehmen darf. Vom 06.08. bis 09.08.2012  genoss ich im bergischen Altenberg meine Fortbildung im Fach der Orgelimprovisation bei  Prof. Wolfgang Seifen (Berlin), Prof. Dr. Hans Haselböck (Wien), Paolo Oreni (Mailand) und Prof. Patrick Delabre (Chartres – Frankreich).

Das (Gäste-) Haus Altenberg garantierte eine freundliche, kreative und gastlich-schmackhafte Atmophäre, angefangen von der Unterbringung bis zu den gemeinsamen Mahlzeiten, die immer wieder Möglichkeit für den kollegialen Austausch in fast familiärer Umgebung boten. Begonnen mit einem morgendlichen Plenum mit persönlicher Vorstellung eines Dozenten im Dom, fand vormittags und nachmittags an verschiedenen Kirchenstandorten in der Umgebung und im Dom der praktische Orgelunterricht bei jeweils einem der vier Dozenten mit jeweils einem selbstgewählten Improvisationsthema, in einem bestimmten Stil statt. Das Gespielte wurde analysiert, Tipps zu Herangehensweise und Umsetzung besprochen und anschließend wiederholt umgesetzt. An den ersten beiden Abenden bot der Dom jeweils die Gelegenheit zum Besuch der beeindruckenden Improvisationskonzerte von Patrick Delabre, Organist an der Cathédrale de Chartres (F) und dem „Grand Signeur“ der Akademie, Dr. Hans Haslböck aus Wien.

Das „Silber-Jubiläum“ der 25. Orgelakademie Altenberg wurde am Mittwoch, den 08.08.2012 mit einer Orgelnacht von folgenden Konzertorganisten gestaltet: Paulo Oreni (Mailand) Karl-Ludwig Kreutz (Münsterorganist aus Freiburg), Wolfgang Hörlin (München) und dem Mitbegründer der Akademie Prof. Wolfgang Seifen, der seine romantische Improvisation über das „Te deum“ in den Choral „Großer Gott, wir loben Dich“ münden ließ, um abschließend nach einer deutlichen Zäsur, vom allsichtbaren Zentralspieltisch aus allen Besuchern den Einsatz zum gemeinschaftlichen Gesang dieses Liedes zu geben: Ein Dom voller Menschen, ein Dom voller gemeinsamer Klänge – ein unglaubliches Erlebnis!

Für das Abschlusskonzert der Teilnehmer wurden sieben Absolventen ausgewählt, ihre vorbereiteten Improvisationen in verschiedenen Stilen vorzutragen. Mir kam dabei die Ehre zu, das Konzert mit einer Impro über das Lied aus dem Gotteslob (Nr. 262) „Nun singt ein neues Lied dem Herren“ (sinnbildlich für den musika-lischen „Wissenszuwachs“ im Rahmen der Akademie), im Stile eines französisch-barock gehaltenen „Grand Plein Jeu“ mit Cantus firmus im Alt  (umgesetzt per Pedal mit der horizontalen 4′ Zunge der Trompeteria) zu eröffnen. Faszinierend war die vielseitige, farbige Mischung von Stilen und Registrierungen der Domorgel, die alle Teilnehmer auf dem klangvollen Instrument aus der Werkstatt von Orgelbau Klais sehr gekonnt umsetzten. Ich erlebte daher das Konzertspielen zum ersten Mal kurioserweise und sehr beeindruckt als eine Art „Mannschaftssport“ mit großer Freude! Applaus und Glückwünsche von Kollegen- und Dozentenseite beim anschließenden Empfang setzten einen positiven „Schlussakkord“ zum Ende der Akademie!

Zuletzt möchte ich mich bei Frau Francoise Dornier für die freundliche Überlassung der Fotos- sowie bei  Herrn Domorganist Rolf Müller, Herrn Christian Heck und allen Dozenten für die Realisierung dieser unvergesslichen Woche herzlich bedanken!
So gewollt, wird man vielleicht im nächsten Jahr in Altenberg manche bekannten Gesichter wieder sehen dürfen. Doch bis dies soweit sein kann, wird mir diese Orgelakademie in bester Erinnerung bleiben!

Unterricht bei Patrick Delabre (Chartres-Frankreich)

Informationen zu den Orgelkonzerten im Altenberger Dom finden sie unter:
http://www.altenberger-dommusik.de/

Beim Teilnehmerkonzert am fahrbaren "Chorspieltisch" der Domorgel

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch allen eine erholsame und kreative Urlaubs- und Ferienzeit und eine gesunde Ankunft nach dem Urlaub zu Hause!

Ihr und Euer Korbinian Maier

Orgel in Gronsdorf erklingt wieder – Termin für erstes Konzert steht fest!

Liebe Orgel- und Musikfreunde,

nach einer zweimonatigen „Wartungspause“ erklingt nun die historische Orgel von Gronsdorf wieder. Seit der letzten Generalüberholung vor über 25 Jahren wurden in den letzten zehn Jahren nur kleine, notwendige Reparaturen an dem Instrument mehr oder weniger liebevoll ausgeführt. Das im Laufe der Zeit funktionell und klanglich unsicher gewordene Instrument wurde daher in den letzten Wochen von  Orgelbauer Andreas Utz aus Pielenhofen bei Regensburg zerlegt, gesäubert, schadhafte Teile überholt bzw. erstetzt und deren funktionelle Mängel an Spielmechanik, Registertraktur und Windlade beseitigt. Alle Pfeifen des historischen und gewachsenen (gebrauchten oder neueren) Pfeifenbestandes wurden restauriert und in ihrer Substanz und Stellung gesichert. Nach behutsamer Nachintonation und Stimmung steht der Kirchengemeinde in Gronsdorf nun wieder ein funktionell einwandfreies, liebevoll und strahlend wohlklingendes Instrument zur Verfügung, das Gottesdienste und Konzerte künftig wieder mit seinem unvergleichlichen, musikalischen Charme bereichern wird.

Hier ein paar klangliche Ersteindrücke der Register, aufgenommen vor der abschließenden Stimmung der Orgel: (Lautstärkenregler bitte auf max.)

Manual (49 Töne):
Copel 8′
Flöte 4′
Gamba 4′
Prinzipal 4′
Octav 2′
Quint 1 13
Mixtur 2f. 1′

Pedal (18 Töne), fest ans Manual gekoppelt:
Octavbaß 8′   (Aufnahme noch nicht vorhanden)

TERMIN FÜR GOTTESDIENST UND ORGELKONZERT:

Am Sonntag, den 16. September feiert die Kirchengemeinde in Gronsdorf in einem Festgottesdienst um 8.30 Uhr das Heilig-Kreuz-Fest, der traditions-gemäß mit Bläsermusik und Orgelzwischenspielen gestaltet wird. Nach dem Gottesdienst ist ein gemeinsamer Frühschoppen vor der Kirche geplant.

Am Sonntag-Abend des 16. September findet um 18.00 Uhr dann das erste Orgelkonzert auf der renovierten Gronsdorfer Orgel statt. Korbinian Maier spielt Werke von Speth, Haydn, Bach, Mozart, Schnitzer und Händel. Eintritt frei – Spenden für die Orgel sind erbeten! Hierzu möchte ich Sie und Euch ganz herzlich einladen!

Wenn Sie uns jetzt schon bei der Restfinanzierung des Orgelprojekts unterstützen wollen, können Sie Ihre Überweisung gerne an folgende Bankverbindung richten:

Kath. Kirchenstiftung St. Konrad Verwendungszweck „Orgel Gronsdorf“ Konto: 2110962 bei der Liga-Bank, München BLZ: 750 903 00

Für Ihre Mithilfe darf ich mich schon im Voraus bei Ihnen herzlich bedanken!

In Vorfreude und mit musikalischen Grüßen

Ihr und Euer

Korbinian Maier

 

 

Orgelmaßnahme in Gronsdorf fast abgeschlossen

Liebe Musik- und Orgelfreunde,

wer in den vergangenen Wochen in der Gronsdorfer Hl.-Kreuz-Kirche sonntags, nach dem Gottesdienst einen Blick zurück, in Richtung Orgelempore warf, konnte beobachten, wie die Pfeifen der historischen Orgel, die derzeit generalüberholt wird, langsam nach ihrer behutsamen Restaurierung wieder zurück an ihren Platz kehrten. Seit die Pfeifen im Prospekt (Vorderfront) wieder im Gehäuse stehen hat die Orgel auch ihr altes Erscheinungsbild wieder. Doch es gibt noch Einiges zu tun:

Hinter dem Gehäuse wartet noch die Windlade des Pedals auf die 18 großen Holzpfeifen des Octavbass 8′, die bislang noch nicht intoniert und eingebaut werden konnten. Desweiteren muss die Pedalklaviatur eingebaut und deren Mechanik zusammen mit der Koppelmechanik reguliert werden. Nach Abschluss aller Intonationsarbeiten erfolgt dann eine nochmalige, partielle Feinstimmung.

 Erste Klangeindrücke lassen sich derzeit jedoch schon erahnen! Das Klangbild der Orgel wirkt nun runder, tragfähiger, kraftvoll und sehr charmant. Hier die Ersten Klangeindrücke vor der Abschluss-Stimmung:

Register im Manual: (49 Töne)
Copel 8′
Flöte 4′
Gamba 4′
Prinzipal 4′
Octav 2′
Quint 1 1-3′
Mixtur 2f. 1′

Pedal (18 Töne) fest angekoppelt
Octavbaß 8′    !!! Aktualisierung vom 12.06.2012 – Derzeit Einbau und Intonation !!!

Der Termin für die Wiedereinweihung und das Konzert steht derzeit noch nicht fest, wird aber baldmöglichst nach Abschluss der Arbeiten festgelegt und hier bekanntgegeben. Man darf also weiterhin gespannt sein!

Derzeit fehlen für die vollständige Finanzierung  noch ca. 5000,- Euro.
Wenn sie uns dabei unterstützen wollen, können Sie Ihre Überweisung an folgende Bankverbindung richten:

Kath. Kirchenstiftung St. Konrad
Verwendungszweck „Orgel Gronsdorf“
Konto: 2110962 bei der Liga-Bank, München
BLZ: 750 903 00

Für Ihre Mithilfe darf ich mich schon im Voraus bei Ihnen herzlich bedanken!

In Vorfreude und mit musikalischen Grüßen

Ihr und Euer

Korbinian Maier

 

 


 

Erhaltungsmaßnahmen an der Orgel in Gronsdorf

Liebe Freunde der Orgelmusik,

Die Arbeiten an der historischen Orgel in Gronsdorf (siehe Faltblatt unter „Orgelinfo“)  konnten, Dank der überwiegend warmen Temperaturen, schon im April von Orgelbau Andreas Utz begonnen werden. Hierbei wurde das Instrument komplett bis auf das Gehäuse zerlegt. Da man das Material keinen „Klimawechsel“ aussetzen wollte, wurden die Arbeiten so weit als irgendwie möglich vor Ort ausgeführt. So verwandelte sich die Empore in eine kleine Werkstatt:

Alle Teile wurden auf ihre Beständigkeit und Funktionstüchtigkeit überprüft und überarbeitet, fehlerhafte Materialien ausgetauscht und ersetzt, entsprechend alter traditionellen Handwerkspraktiken im Orgelbau. Das Pfeifenwerk wurde, behutsam restauriert, überarbeitet und damit der historische- und gewachsene Pfeifenbestand gesichert. Derzeit kehren die Pfeifen nach und nach wieder an ihren Platz zurück, werden  behutsam nachintoniert und gestimmt. Auf eine Auffrischung der farblichen Gehäusefassung wurde aus finanziellen Gründen verzichtet, da sich dies nicht auf den nun wieder einwandfrei funktionellen, technischen und klanglichen Zustand der Orgel auswirkt. Wann die Arbeiten abgeschlossen sind, kann noch nicht gesagt werden. Ein Termin für ein Eröffnungskonzert wird  noch separat bekannt gegeben. Nach dem ersten Klangein-drücken darf man aber sehr erwartungsvoll auf das Ergebnis gespannt sein.

Derzeit fehlen  noch ca. 5000,- Euro an Spenden um die Maßnahme vollständig zu finanzieren. Wenn sie dabei mithelfen wollen, können Sie Ihre Überweisung richten an:

Kath. Kirchenstiftung St. Konrad
Verwendungszweck „Orgel Gronsdorf“
Konto: 2110962 bei der Liga-Bank, München
BLZ: 750 903 00

So darf ich mich schon im Voraus bei Ihnen herzlich bedanken und freue mich, Ihnen schon bald den Termin des „Wiedereinweihungskonzertes“ bekannt geben zu können, das Sie in keinem Fall versäumen sollten!

Mit besten Wünschen für Sie und Euch Alle und musikalischen Grüßen

Korbinian Maier


Musik von Karfreitag bis Ostern in der Pfarrkirche St. Konrad, Haar

Liebe Musikfreunde,

mit schnellen Schritten eilt die Zeit dem Osterfest entgegen. So darf ich Sie auf die  besonders festlich gestalteten Ostergottesdienste im gesamten Pfarrverband aufmerksam machen und auf  folgende Termine in der Pfarrkirche St. Konrad in Haar hinweisen:

Karfreitagsliturgie 06.04.12, 15.00 Uhr:
Kirchenchor und Solisten von St. Konrad singt die Johannespassion von W. Menschick
Evangelist: Matthias Hell
Christus: Helmuth Bahr
(sonstige Rollen: Choristen)
Leitung: Christa Maria Hell
außerdem Gemeindeliedern  zur Passion aus dem Gotteslob  „a capella“,
da dies die kath. Liturgie so vorsieht (Kantor: Korbinian Maier)

Karsamstag, 07.04.12, 20.00 Uhr:
Feier der Osternacht in der Pfarrkirche St. Konrad
Liturgische Gemeinde- und Wechselgesänge aus dem Gotteslob
Auszug: freie Improvisation über „Lumen Christi“ und andere österliche Themen
Kantor und Orgel: Korbinian Maier

Ostersonntag 08.04.12, 10.00 Uhr:
Feierlicher Ostergottesdienst mit Kirchenchor, Solisten, Orchester und Orgel
Missa brevis in C von W. A. Mozart KV 258 (Spaur-Messe“ von 1776)
Auszug: „Halleluja“ aus dem Messias von G. F. Händel
Sopransoli und Leitung: Christa Maria Hell
Orgel: Korbinian Maier

So darf ich Sie alle ganz herzlich einladen, bei uns in St. Konrad mit uns Ostern zu feiern und die Musik zu genießen, die im Besonderen Ausdruck der Osterfreude sein soll und wünsche Ihnen und Euch eine erbauliche Karwoche und ein frohes, gesegnetes Osterfest!

Ihr und Euer
Korbinian Maier

Guter Start ins Neue Jahr

Liebe Besucher und Musikfreunde!

Das Jahr hat hoffentlich auch für Sie gut begonnen und so wünsche ich Ihnen und Euch allen nocheinmal das Beste für 2012.

Hierbei darf ich nochmals auf die nächsten Veranstaltungen hinweisen, zu denen Sie herzlichst eingeladen sind:

Sa. 21.01.12, ab 18.00 Uhr: Nightfever München – ein musikalisch begleiteter, stimmungsvoller Gebetsabend in der Stadpfarrkirche St. Peter, München (Innenstadt)
Infos unter:  www.nightfever-muenchen.de

So. 29.01.12, 17.00 Uhr: Feierliche Abendmusik für Solosopran, Querflöte und Orgel
in der evang. Philippuskirche, Markt Schwaben. (Siehe auch unter Termine)

Hinweis: Im Menü „Multimedia“ sind neue Klangbeispiele an interessanten Instrumenten verfügbar – reinhören lohnt sich.

Viele musikalische Grüße

Ihr und Euer

Korbinian Maier