Orgelinfo & Konzertreihe “BAM”

Die Geschichte der Orgel  
Bereits im Altertum waren Instrumente bekannt, bei denen eine Reihe verschieden langer Einzelflöten miteinander verbunden waren, für jeden Ton eine einzelne Flöte.  Die Panflöte (syrinx), ein Instrument in dieser Bauweise, …

Mehr im folgenden, kompletten Aufsatz von Korbinian Maier:
Geschichte der Orgel

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Die Orgel – ein komplexes Instrument kompakt erklärt
Die Orgel ist das größte Blasinstrument das über Tasten gespielt werden kann. Damit aber vom Blasbalg der Orgelwind in die Pfeifen kommt und einen Ton erzeugt braucht es einige Komponenten mehr, die aber alle berechenbar zusammenarbeiten müssen. Deshalb ist dieses Instrument nicht nur groß, pompös, unbeweglich und eindrucksvoll im Klang (Frequenzgang 16 Hz bis 10.000 Hz) und auf den ersten Blick teuer sondern in erster Linie kunsthandwerklich, exakt gearbeitet und einmalig für den Orgelstandort und Raum (mit seinen speziellen akustischen Eigenschaften) eigens geplant, gefertigt und gestaltet….

Mehr im folgenden, kompletten Aufsatz von Korbinian Maier:
Kleine Orgelkunde kleine Ausgabe Stand 2016

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Infos zu den Orgeln meiner aktuellen und ehemaligen, kirchenmusikalischen Wirkungsstätten finden Sie in den nachfolgenden Dokumenten:


Die KLAIS-ORGEL DER PFARRKIRCHE “MARIA-KÖNIGIN”, BALDHAM
& die Veranstaltungsreihe der “BAM” (Baldhamer Abendmusiken)

(Dienstpfarrei seit Herbst 2013)

Die Orgel der Pfarrkirche Maria-Königin wurde 1982 mit Standort auf ebener Erde, rechts vorne im Kirchenraum von 1979  erbaut. Trotz engen, vorgegebenen Platzverhältnissen entstand durch die Konzeption von Hans-Gerd Klais, in Zusammenarbeit mit dem Organisten Erich Kronfuss und den Intonateuren Josef Luthen und Heinrich Schwadorf, ein hochwertiges Instrument mit äußerst reizvoller, neobarock anmuten-der Disposition, (Gesamtkonzept der einzelnen Klangfarben bezüglich Klangaussage und Pfeifenbauart) mit 18 Registern, spielbar auf zwei Manualen und Pedal, die heute noch den vielfältigen und eleganten Charme dieses Instruments als ein “Kind seiner Zeit” (neobarocke Dispositionen wurden bis in die 90ziger Jahre im Orgel-bau verwirklicht) ausmacht. So setzt dieses Instrument einen interessanten Akzent in der Orgellandschaft des Münchner Ostens. Die mechanische Verbindung zwischen Tasten und Tonventil sowie die elektrische Registersteuerung ermöglicht dem Organisten nicht nur ein feinfühliges, musikalisches Interpretieren sondern auch einfühlsames und vorbereitendes Registrieren in Liturgie und Konzert. Die Orgel hat sich seit über 30 Jahren in  Liturgie und Konzert bestens bewährt und erfreut sich bei Kirchenmusikern und Gemeinde stets großer Beliebtheit. Das Instrument ist live in den wöchentlich stattfindenden Samstagabend-Gottesdiensten um 19.00 Uhr, in den Sonntags- und Feiertagsgottesdiensten um 10.30 Uhr sowie in den zu den Festzeiten des Kirchenjahres stattfindenden “BALDHAMER ABENDMUSIKEN – BAM” zu hören.
Aktuell können Sie die Klais-Orgel mit zwei “marianischen Improvisationen” von Korbinian Maier im Internet über das Musik- und Videoportal ”YouTube” zu hören. Diese Dateien finden sie in  der “Mediathek” dieser Seite.

Aktuelle Übersicht der BALDHAMER ABENDMUSIKEN -”BAM”:

2017:  BAM -Plakat A4 2017 Übersicht
(siehe auch Terminleiste)

Verganene Jahresprogramme:

2016: Baldhamer Abendmusiken 2016 -A4 Plakat
2015: Baldhamer Abendmusiken 2015
2014: Baldhamer Abendmusiken_2014

Was ist das Besondere an den Baldhamer Abendmusiken?

Atmosphäre des modernen Kirchenraums – interessante Gastsolisten und Gastensembles mit individuellen Programmen an der Klais-Orgel – Nachhaltiger Beitrag zur Orgelpflege….

Die Pfingstveranstaltung der BALDHAMER ABENDMUSIKEN 2014 - “Gregorianik & Orgelimprovisation” mit dem Gastorganisten Péter Szeles (Burghausen/München) und der Frauenschola der Pfarrei St. Konrad, Burghausen wurde als Video mitgeschnitten.
Sehen/hören Sie selbst - auf “You Tube”:

Teil I:

https://www.youtube.com/watch?v=xGFzOcZa7Gw

Teil II:
https://www.youtube.com/watch?v=et9FBA-bUoY

Kommen auch Sie zu den nächsten Veranstaltungen?
Wir laden Sie ein und freuen uns über Ihren Besuch – Herzlich Willkommen!
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Das Instrument hat folgende Klanggestalt / Disposition:

PEDAL, C-f’
Subbaß  16′ (jeweils 4 Pfeifen als Seitenwände)
Spillpfeife 8′
Tenoroctave 4′ (Prospekt OW)
Trompete 8′

HAUPTWERK, C-g”’
Principal 8′ (Prospekt)
Holzgedackt 8′
Octave 4′
Gemshorn 4′,
Traversflöte 2′ (überbl.),
Larigot 1 1/3′,
Mixtur 4 fach 1′

Baldham Spieltisch

SCHWELLWERK, C-g”’,
(als Oberwerk)
Rohrflöte 8′
Flötgedackt 4′
Nasard 2 2/3′
Principal 2′
Terz 1 3/5′
Octave 1′ (C-g”’ überblasend)
Schalmey-Oboe 8′
Tremulant

Normalkoppeln (elektrisch)

Winddrücke
(laut Planskizze):

Windlade HW/PED:
75 mm/WS

Windlade SW:
65 mm/WS

Gehäuseentwurf: Josef Schäfer
Gehäuse: Eiche/Fichte
Gehäusetiefe ohne Spieltisch: 1,25 (!)
Disposition: Hans-Gerd Klais, Bonn / Erich Kronfuss, Baldham
Konzeption/Mensuren: Hans Gerd Klais
Intonation: Josef Luthen (Firma Klais)

WEITERE BILDER AUS DER WEIHEFESTSCHRIFT VON 1982
(mit freundlicher Genehmigung von M. Angerer)

Links: Blick ins Pfeifenwerk von Hauptwerk und Pedal
Rechts: Abstrakten am Wellenbrett (Hauptwerk)

Baldham Pfeifenwerk SWBaldham Wellenbrett- Abstrakten

 

 

 

 

 

Baldham Orgel mit AltarBaldham - Prospelt Cis-Seite mit Subbaß rechts

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- Orgel mit Volksaltar im Kirchenraum
- Prospektdetail: Principal 8′ mit seitlichen Holzpfeifen des Subbaß 16′

Als Download verfügbar:
Orgelweihefaltblatt 1982-Maria-Königin   (Festschrift)

Seit Januar 2015 besteht ein Wartungsvertrag mit Orgelbau Andreas Utz,
der im Frühjahr 2016 auch die Generalüberholung an der Klais-Orgel durchführte. Dank der erfolgreichen Maßnahme erklingt das Instrument in Gottesdienst und Konzert wieder in voller Klangpracht.

Hier ein Kurzportrait:

Orgelbau Andreas Utz Portrait

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Weitere Orgelportraits:

ORGELN DER PFARREI ST. KONRAD, HAAR
(ehem. Dienstpfarrei von 2002 bis August 2013)

Siemann-Orgel St. Konrad   (Pfarrkirche Haar)

Die Orgel in St. Nikolaus, Haar   (Friedhofskirche)

Die historische Orgel in Hl.-Kreuz, Gronsdorf (Filialkirche)
Gronsdorf-Orgelinfo-Faltblatt 2011  (vor der Generalüberholung)

Im Mai/Juni 2012 (siehe auch Leitartikel sowie Zeitungsartikel unter Presse) wurde die historische Orgel von Gronsdorf von Orgelbau Andreas Utz (s. u. - Firmenportrait) im Rahmen einer Generalüberholung an Ort und Stelle komplett zerlegt alle Teile gereinigt, wenn nötig überarbeitet und auf einwandfreie Funktion überprüft, bzw. dieser Funktionszustand wieder hergestellt. Hierbei wurde das gesamte Pfeifenwerk (mit gewachsenen Bestand) restauriert, nachintoniert und gestimmt.
Nachfolgend sei das gelungene Ergebnis des restaurierten Klangbestandes musikalisch vorgestellt – aufgenommen vor der abschließenden Stimmung der Orgelmaßnahme. (dazu klicken Sie bitte auf den unterstrichenen Registernahmen, um das Hörbeispiel zu starten – Lautstärkenregler bitte auf “80-100%”):

Disposition:  Manual (49 Töne):
Copel 8′
Flöte 4′

Gamba 4′

Prinzipal 4′

Octav 2′

Quint 1 13

Mixtur 2f. 1′

Pedal (18 Töne), fest ans Manual gekoppelt:
Octavbaß 8′   (Aufnahme  nicht vorh.)
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Die Pflegearbeiten für die oben aufgezählten Orgeln in der Pfarrei St. Konrad führt seit dem Jahr 2005 die  Orgelbaufirma Andreas Utz aus.

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